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Studie: Begleitgruppe

Kindesschutz und professionelle Unterstützung bei sexualisierter Onlinegewalt in der Schweiz (KISO) – Eine wissenschaftliche Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

KISO wird von einer Begleitgruppe, bestehend aus Fachpersonen verschiedener Bereiche des schweizerischen Kindesschutzes, unterstützt (offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Medienbildung, Opferhilfe, stationäre Hilfen zur Erziehung). Sie berät das Projektteam fachlich, insbesondere zu den Themen Feldzugang und Interviewplanung sowie zu den gewonnenen Studienerkenntnissen. Der Beirat nimmt auch an den zwei Workshops zur Überprüfung der Studienergebnisse teil und wirkt bei der Entwicklung innovativer Instrumente zur praktischen Verbesserung des Kindesschutzsystems im Umgang mit sexualisierter Onlinegewalt mit. Es finden jeweils zwei bis drei Beiratssitzungen pro Jahr statt.

Mitglieder des Beirats sind:

Vorstandsmitglied Schulsozialarbeitsverband SSAV, Projektleiterin Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime (zkj)

SSAV – Schulsozialarbeitsverband

«Sexualisierte Gewalt im digitalen Raum scheint gesellschaftlich oft weniger beachtet zu werden als solche im privaten Kontext, obwohl die Gefahren aktuell besonders hoch sind. Umso wichtiger ist, dass betroffene Kinder und Jugendliche gehört werden, frühzeitig Zugang zu Unterstützung erhalten und Prävention gestärkt wird. Über die Mitwirkung in der Begleitgruppe von KISO möchten wir vom SSAV hierzu gerne einen Beitrag leisten.»
Santina Berger

Schulsozialarbeiterin, Netzwerk Schulsozialarbeit Deutschschweiz und Verein Schulsozialarbeit Aargau

Netzwerk Schulsozialarbeit
VESSAG – Schulsozialarbeit AG – Schulsozialarbeit Aargau

«KISO überzeugt mich. Das Projekt nimmt die Stimmen der Betroffenen ernst und das Kindesschutzsystem ganzheitlich in den Blick. Ich möchte dazu beitragen, dass Fachpersonen künftig noch besser hinschauen, erkennen, schneller reagieren und wirksamer unterstützen können. Ich engagiere mich in der Begleitgruppe um den belasteten Kindern und Jugendlichen, die sexualisierte Online-Gewalt erfahren haben, einen Zugang für Unterstützungsangebote zu ermöglichen.»
Kyra Braga

Beraterin, Teamleitung der Kinder- und Jugendberatung der Opferhilfe beider Basel

Opferhilfe beider Basel

«In unserer täglichen Arbeit erleben wir, wie tiefgreifend die Folgen von Gewalt für Kinder und Jugendliche sein können, und wie wichtig es für den weiteren Verlauf ist, dass die Betroffenen rasch die passende Unterstützung finden. Gerade deshalb möchten wir unseren ‹Blick aus der Praxis› in diese Studie einbringen»
Kristin Busch

Beratungsstelle kokon, Opferhilfe & Krisenberatung für Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene in Not

Beratungsstelle kokon Zürich

«Wir engagieren uns, weil wirksamer Schutz vor sexualisierter Onlinegewalt Forschung braucht – und diese Forschung die Praxis braucht.»
Ilka Mathis

Geschäftsführerin, YOUVITA

«YOUVITA engagiert sich als Branchenverband in der Prävention sexueller Gewalt in den Mitgliederorganisationen. Es ist für uns wichtig bzgl. der Entwicklungen und Formen dieser Gewalt am Ball zu bleiben und die Fachpersonen zu sensibilisieren.»
Cornelia Rumo Wettstein

Dipl. Sozialpädagogin HF, Fachmitarbeiterin, zischtig.ch

zischtig.ch

«Stark finden wir, wie das Projekt Vernetzung schafft, Know-how bündelt und praxisnahe Werkzeuge für den digitalen Kindesschutz aufbaut.»
Alicia Schröder

Mitglied Fachgruppe Digitale Medien & Jugendinformation, Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz DOJ; wissenschaftlicher Mitarbeiter ZHAW Soziale Arbeit

«Ich engagiere mich im Beirat des Projekts, weil mir wichtig ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur in Fachkreisen verbleiben, sondern dort Wirkung entfalten, wo sie der Lebensbewältigung junger Menschen konkret dienen können. Damit Forschung diesen Anspruch erfüllt, müssen die vielfältigen Lebenslagen und Perspektiven der Betroffenen möglichst ganzheitlich berücksichtigt werden. Mein Engagement im Projekt verstehe ich daher als Beitrag dazu, eine dieser Perspektiven einzubringen und zu stärken.»
Laurent Sedano

Fachbereichsleiterin Präventionsprogramme, Kinderschutz Schweiz (clickandstop)

«Kinderschutz Schweiz bringt die Erfahrungen von clickandstop in die Begleitgruppe ein und engagiert sich, weil bestehende fachliche Instrumente im digitalen Raum oft unzureichend greifen. Es braucht neues Wissen und wirksame Verfahren, um Kinder und Jugendliche online zuverlässig zu schützen. Die Forschungsergebnisse können entscheidend dazu beitragen, Lücken sichtbar zu machen und praxisnahe Instrumente für Fachpersonen im Umgang mit sexualisierter Onlinegewalt zu entwickeln.»
Jacqueline Sidler

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